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Reisetipps

Gesundheitstipps

Strömungen

Im gesamten Strandbereich Hikkaduwas treten während der Hauptsaison immer wieder ablandige Strömungen auf. Sie sollten daher nach Möglichkeit nie alleine schwimmen gehen.

Wenn Sie in so eine Strömung geraten, machen Sie sich sofort durch Winken bemerkbar und versuchen Sie nicht, dagegen anzuschwimmen. Schwimmen Sie statt dessen seitwärts aus der Strömung heraus, weil diese selten breiter als eine vierspurige Autobahn ist.

In der übrigen Zeit von Mitte April bis Mitte November ist aufgrund des monsunbedingten rauhen Meeres Baden nur in besonders geschützen Buchten möglich. Im Strandbereich von Hikkaduwa ist Schwimmen während dieser Monate nicht möglich und wäre Selbstmord.



Gesundheitsvorsorge

Trinkwasser

Leitungswasser ist kein Trinkwasser. Nur in wenigen Teilen des Landes gibt es eine zentrale Wasserversorgung, in der das Wasser gechlort wird. In der Regel erfolgt die Wasserversorgung über hauseigene Brunnen. Wer an dieses Wasser nicht gewöhnt ist, riskiert es, einen großen Teil seines Urlaubs auf der Toilette zu verbringen.

Fast im ganzen Land ist "Table Water", kohlensäurefreies Mineralwasser, erhältlich. Nach dem Öffnen der Flasche sollten Sie das Wasser innerhalb eines halben Tages verzehren, machen Sie das nicht, sollten Sie lieber zu "Soda" greifen. Da Soda antibakteriell wirkende Kohlensäure enthält, ist es auch nach dem Öffnen der Flasche noch einige Zeit haltbar.


Speisen und Getränke

In den Touristengebieten ist man in den Hotels und Restaurants auf europäische Gaumen eingestellt. Wenn Sie wirklich scharf gewürzte Speisen haben möchten, müssen Sie das ausdrücklich sagen oder in einen der einheimischen "Rotti Shops" gehen.

Eiswürfel in Getränken sind ebenfalls unproblematisch. Diese werden inzwischen industriell hergestellt und alle Restaurants verwenden die Eiswürfel aus der Fabrik. Abseits der Touristenpfade sollten Sie allerdings auf Eiswürfel verzichten.


Sonnenbrand

Selbst im Dezember steht die Sonne in Sri Lanka höher am Himmel, als in Deutschland im Hochsommer, und Anfang April steht sie senkrecht über Ihrem Kopf. Ohne Sonnenschutz verbrennen Sie sich mittags ihre Haut innerhalb von 30 Minuten so, dass sie Blasen wirft. Und auch bei bewölktem Himmel laufen Sie Gefahr, sich innerhalb kurzer Zeit einen sehr schmerzhaften Sonnenbrand zuzuziehen.

Wir empfehlen Ihnen, am Anfang Ihres Urlaubs eine Sonnencreme mit UV-Faktor 16 bis 24 zu benutzen. Falls Sie sich dennoch verbrennen, leistet ein Sunblocker gute Dienste.


Moskitos

Wenn Sie sich nur an der Sudwestküste, die nicht als Malariagebiet gilt, aufhalten, sollten Sie überlegen, ob Sie eine Malaria-Prophylaxe machen, da alle Medikamente gegen Malaria erhebliche Nebenwirkungen hervorrufen können. Aus diesem Grund rät auch die WHO von einer Malaria-Prophylaxe für Sri Lanka ab.

Andere Möglichkeiten, sich vor Moskito-Stichen zu schützen, sind z. B. das Einreibemittel Autan, Moskitonetze oder die im Land erhältlichen "Mosquito-Coils", Räucherspiralen, die nachts im Zimmer abgebrannt werden und Moskitos fernhalten.

Als malariagefährdet gelten die gesamte Ostküste, Kandy sowie das Gebiet nördlich davon bis hinauf nach Anuradhapura. Wenn Sie vorhaben, sich dort längere Zeit aufzuhalten, sorgen Sie unbedingt für einen ausreichenden Schutz gegen Mückenstiche. Bei einem längeren Aufenthalt in Sri Lanka empfiehlt sich die Mitnahme eines Akutmittels wie "Malarone", das Sie einnehmen können, wenn Sie den Verdacht auf eine Malariainfektion haben. Lassen Sie sich da aber bitte von Ihrem Hausarzt beraten.


Hepatitis A, B

Unterschätzt wird häufig die Gefahr einer Hepatitis-Infektion. Vor allem, wenn Sie unter mangelnden hygienischen Bedingungen durch das Landesinnere reisen, ist die Gefahr einer Infektion nicht zu unterschätzen. Besprechen Sie auch das bitte mit Ihrem Hausarzt.


Salmonellen

Nicht lebensgefährlich, aber sehr unangenehm. Mit Salmonellen können Sie sich sogar im besten Hotel infizieren. Die Gefahr geht zum einen von tiefgefrorenem Geflügel aus, zum andern von Krustentieren, angefangen bei den kleinen Krabben bis zu Langusten.

Als Prophylaxe empfiehlt sich da eine Typhus-Impfung, bei der nur sehr selten Nebenwirkungen auftreten - haben Sie sich mit Salmonellen infiziert, sind die Symptome dank Impfung nach sechs bis acht Stunden weitgehend vorüber. Sind Sie nicht geimpft und infizieren sich, können Sie eine Woche Ihres Urlaubs abschreiben und Sie werden mit Antibiotika behandelt.


Tollwut

In Sri Lanka sterben jedes Jahr mehr als 1000 Menschen an Tollwut, obwohl die Regierung versucht, dem entgegenzuwirken (durch das Einfangen streunender Hunde und kostenlose Impfungen von Haushunden).

Wenn Sie von einem Hund gebissen werden sollten und sich nicht 100-prozentig sicher sind, dass der Hund nicht mit Tollwut infiziert ist, begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.


Spinnen, Schlangen, etc.

Alle in Sri Lanka vorkommenden Spinnen sind ungefährlich. Falls Sie von einer Spinne gebissen werden, führt das im Extremfall zu einer schmerzenden und geröteten Bissstelle.

Auch Skorpionstiche sind für Erwachsene nicht lebensgefährlich und Beschwerden klingen nach wenigen Stunden ab. Kinder sind stärker gefährdet; konsultieren Sie im Fall, dass ein Kind gestochen wird, unbedingt einen Arzt.

Sehr unangenehm, aber ebenfalls nicht gefährlich sind Bisse der Carudas, 10 bis 50 Zentimeter große, hautfarben bis rötlich-braune Hundertfüßler, die starke, sehr schmerzhafte Schwellungen der gebissenen Stelle auslösen.

Es gibt vier Schlangenarten in Sri Lanka, deren Biss tödlich sein kann: Kobra, Krait sowie zwei Vipernarten. Die Bisse alle anderen "Giftschlangen" führen zwar zu heftigen Hautreaktionen an der Bissstelle und teilweise auch zu Kreislaufstörungen und Lähmungserscheinungen, die aber nach einigen Stunden abklingen.

Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass Sie während Ihres Aufenthaltes eine Schlange zu Gesicht bekommen. Wenn Sie dennoch einer Schlange begegnen: schnelle Bewegungen vermeiden, nie mit einem Stock oder Stein auf sie einschlagen und der Schlange einen Weg für den Rückzug offen halten.

Wenn Sie gebissen worden sind: so schnell wie möglich ein Arzt aufsuchen, auf keinen Fall das Gift mit dem Mund aussaugen (Aufnahme des Gifts über die Mundschleimhaut), wenig Bewegung, Bissstelle abbinden und viel trinken, um den Kreislauf zu stabilisieren.


Krankenhäuser

Die staatlichen Krankenhäuser stehen auch Ausländern zur Verfügung. Da die Behandlung dort, abgesehen von den Medikamenten, kostenlos ist, sollten Sie nach einer Behandlung einen Geldbetrag spenden. Dieser wird in der Regel dazu benutzt, um Medikamente zu kaufen. Daneben gibt es in allen größeren Städten auch private Krankenhäuser.